Ancient, Medieval, World and Islamic Coins, Seals, Medals
Thrakien. Philippopolis. Caracalla (197 - 217 n. Chr.).
Bronzemedaillon.
Vs: Büste mit Lorbeerkranz, Paludament und Panzer rechts.
Rs: Nackter Herakles mit Löwenfell auf Keule gestützt, die auf einen Felsen gestellt ist, nach rechts stehend, die Rechte mit den Hesperidenäpfeln auf den Rücken gelegt.
43 mm. 53,10 g.
Äußerst selten, in den Standardzitierwerken unpubliziert. Leichte Reinigungsspuren, vorzüglich.
Die hier genannten, vom thrakischem Koinon veranstalteten Pythischen Spiele oder Alexandria Pythia, wurden zu Ehren Alexanders des Großen abgehalten und standen im engen Zusammenhang mit Caracallas Zug durch Nordgriechenland auf dem Weg in den Partherkrieg, wobei er im Jahre 214/215 n. Chr. auch nach Philippopolis kam. Zu diesem Anlass wurde das vorliegende, ungewöhnlich schwere Medaillon mit der Darstellung des sich auf seine Keule stützenden Herakles (Herakles Farnese) geprägt und damit zugleich die besondere Verbundenheit der Stadt mit dem mythischen Halbgott betont, dessen Bergheiligtum in der Münzprägung von Philippopolis eine prominente Rolle spielt.
Details
Die hier genannten, vom thrakischem Koinon veranstalteten Pythischen Spiele oder Alexandria Pythia, wurden zu Ehren Alexanders des Großen abgehalten und standen im engen Zusammenhang mit Caracallas Zug durch Nordgriechenland auf dem Weg in den Partherkrieg, wobei er im Jahre 214/215 n. Chr. auch nach Philippopolis kam. Zu diesem Anlass wurde das vorliegende, ungewöhnlich schwere Medaillon mit der Darstellung des sich auf seine Keule stützenden Herakles (Herakles Farnese) geprägt und damit zugleich die besondere Verbundenheit der Stadt mit dem mythischen Halbgott betont, dessen Bergheiligtum in der Münzprägung von Philippopolis eine prominente Rolle spielt.