Einzelmünzen und Münzgruppen aus Antike, Mittelalter und Neuzeit.
Darunter Münzen aus der Sammlung Dr. W. Haisken
Los 308

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Magnentius (350 - 353 n. Chr.). 1/4 Maiorina (Bronze) 351 - 352. Ambanium (Amiens).
Vs: D N MAGNEN -TIVS P F AVG. Barhäuptige Büste nach rechts.
Rs: Zwei Viktorien halten Schild mit zweizeiliger Pseudoinschrift (IIIII / 'V'). Im Abschnitt: AMB.
13 mm. 1.39 g.
RIC - (vgl. S. 122, 20 für den Typ als vollgewichtige Maiorina).
Äußerst selten. Sehr schön.
Moselländischer Privatbesitz, übernommen aus der Slg. des Vaters
Halbmaiorinen, insbesondere auch von diesem Rückseitentyp, sind aus Trier, Lyon und Arles bekannt. Das Gewicht beträgt jedoch immer um 2,5 g. Kleinbronzen anderer Typen existieren mit niedrigeren Gewichten um die 1,6 g. Mit 1,39 g stellt dieses Exemplar eine Viertelmaiorina dar. Die Münze ist nicht beschnitten und das Konzept des Stempels ist auf die kleine Größe abgestimmt. Die vierzeilige Inschrift auf dem Schild bei größeren Nominalen dieses Typs (VOT / V / MVLT / X) konnte aufgrund der geringen Größe des Schrötlings wohl nicht mehr korrekt dargestellt werden. Deswegen fehlt wohl auch die Legende der Rückseite. Auf der Vorderseite war Platz genug für eine rundumlaufende Legende um das Kaiserporträt. Möglicherweise handelt es sich um eine Largitionsmünze für die Bevölkerung bei öffentlichen Veranstaltungen, ähnlich wie "irreguläre" Kleinbronzen zur Zeit Konstantins des Großen aus Trier.